ALTES SCHAUSPIELHAUS

Richard III.

Schauspiel von William Shakespeare
> Zum Trailer

Nach vielen Jahrzehnten gehen die Rosenkriege zu Ende – England atmet auf. Edward IV. aus dem Hause York ist der neue König. Doch sein jüngerer Bruder Richard, der Herzog von Gloucester, neidet ihm den Thron. Intelligent, ehrgeizig und verbittert über seine physische Verunstaltung beschließt er, „zum Bösewicht zu werden“ und selbst die Krone zu erlangen.

Doch dazu muss er zunächst seinen Bruder George, der in der Thronfolge noch vor ihm an der Reihe wäre, beseitigen – nebst dem einen oder anderen unliebsamen Rivalen. Da jeder dem anderen misstraut, fällt es dem gewitzten Richard nicht schwer, seine Feinde gegeneinander auszuspielen. Er intrigiert, heuchelt, verleumdet und verrät, was das Zeug hält. Ein Gegner nach dem anderen fällt, und Richard bahnt sich langsam, aber sicher seinen Weg zur Macht. Doch der Widerstand gegen ihn wächst, und irgendwann beginnen ihm die Zügel zu entgleiten. Sein Schicksal wendet sich …

„Richard III.“, um 1592/93 verfasst, ist eines der frühen Werke Shakespeares und gilt als das Meisterstück unter seinen Königsdramen. Bis heute hat die Titelfigur nichts von ihrer Verführungskraft eingebüßt: ein machtbesessenes, skrupelloses Ungeheuer, das uns dennoch gerade durch diese offen zur Schau gestellte Amoralität fasziniert. Anhand von Richards Aufstieg und Fall werden Machtstrukturen und -mechanismen aufgezeigt, die geradezu erschreckend heutig und aktuell sind.

Die Titelrolle spielt Max Tidof, bekannt aus zahllosen Fernsehproduktionen und aus Filmen wie „Abgeschminkt!“ oder „Die Comedian Harmonists“ – in diesem Kino-Hit wurde er für seine Rolle mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. An den Schauspielbühnen kennt man ihn bereits aus „Auf und davon“ und „Ein Picasso“.

Pressestimmen:
"Fernsehstar Max Tidof (...) ist, in seiner genialen Bosheit ruhend, der Welt einfach kolossal überlegen... (...) Tidofs Richard genießt weniger die Macht als die Manipulation; die Welt ist seine Spielwiese, weil er jeden lenken und einwickeln kann." (Eßlinger Ztg.)

"Max Tidof (...) verkörpert dieses Biest im Mann (...) begleitet von zynischem Lächeln und agilem Ganzkörpereinsatz. (...) ... Gideon Rapp, der den als anfangs sadistisch angelegten, dann von Gewissensbissen geplagten Buckingham mimt und daneben einprägsame Blitzauftritte hat, beherrscht das Timing (...) und bietet dem Titeldarsteller ein ebenbürtiges Gegenüber." (StZ)


> Zum Trailer

 


2. Februar bis 10. März 2018
im Alten Schauspielhaus
täglich außer sonntags um 20 Uhr

2. Februar bis 10. März 2018
ALTES SCHAUSPIELHAUS


Karten/TermineKarten / Termine
Presse

Weitere Infos zum Stück:

Pause: 21.30 Uhr
Ende: 22.40 Uhr

 

 

Inszenierung
Manfred Langner

Bühnenbild
Beate Zoff

 

Kostümbild
Uschi Haug

 


Mit


Max Tidof

Stephanie von Borcke

Kim Zarah Langner

Marcus Born

Martin Böhnlein

Gideon Rapp

Serjoscha Ritz

Axel Weidemann

Reinhold Weiser

 

und

Rebecca Geiger

Lucy Schahl





« Stücke im Alten Schauspielhaus
Link zum Ticket-Onlineshop der Schauspielbühnen in Stuttgart

ONLINE TICKETS
zum Online-Ticketverkauf