ALTES SCHAUSPIELHAUS

Tod eines Handlungsreisenden

Drama von Arthur Miller
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Seit 34 Jahren ist Willy Loman als Handlungsreisender unterwegs. Er konnte sich und seiner Familie so ein kleines Auskommen sichern, doch wirklich erfolgreich war er nie, und seine großen Träume und Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Mittlerweile ist Willy nicht mehr der Jüngste, er ist erschöpft und verschuldet; und die Geschäfte laufen schlecht. Dass die Zeit über ihn hinweggegangen und er gescheitert ist, kann und mag er sich jedoch nicht eingestehen. Nach außen hin versucht er verzweifelt, den Schein zu wahren, innerlich flüchtet er sich mehr und mehr in eine Phantasiewelt.

Auch seine beiden erwachsenen Söhne sind nicht so geraten, wie er es sich wünscht. Biff und Happy machen nicht den Anschein, als ob sie den Traum ihres Vaters verwirklichen und es im Leben zu etwas bringen würden. Dass sie den Erwartungen Willys nicht entsprechen können, hat die Söhne ihrem Vater entfremdet. Als Biff offen gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Willy schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht …

Es ist einer der großen Klassiker der amerikanischen Literatur: Arthur Millers Meisterwerk „Death of a Salesman“, 1949 uraufgeführt und pulitzerpreisgekrönt, schlägt bis heute Leser und Zuschauer in den Bann. Das Drama, das damals als Entlarvung des „American Dream“ gelesen wurde, ist heute, in Zeiten von Hartz IV und weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrisen, aktueller denn je.

Die Rolle des Willy Loman spielt Helmut Zierl, der viele Jahre Ensemblemitglied des Thalia Theaters in Hamburg gewesen ist und in den letzten Jahren vor allem in großen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war.


 

Pressestimmen:

„… eine starke Ensembleleistung. (…) Harald Demmers behutsam genaue Inszenierung führt mit analytischem Blick vor, wie unrettbar die Figuren miteinander verstrickt sind… Die Hirngespinste, die Willy Loman beherrschen, werden als von Sphärenklängen und Farblichtern begleitete Tagträume visualisiert… (…) Und so überzeugt in der konsequent desillusionistischen Inszenierung nicht nur Helmut Zierl als Hauptdarsteller, der seinen Kollegen viel Raum lässt, sondern das gesamte Ensemble…“ (StZ)

„… eine super Darstellerfamilie, der man alle Träum und Tatsachen ohne Weiteres abnimmt.“ (Bietigheimer Ztg.)


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10. Februar bis 18. März 2017

im Alten Schauspielhaus
täglich außer sonntags um 20 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Euro-Studio Landgraf

 

 

 

 

 

 

10.02.2017 bis 18.03.2017
ALTES SCHAUSPIELHAUS


Karten/TermineKarten / Termine
Presse

Weitere Infos zum Stück:

Pause:  21.05 Uhr
Ende:   
22.40 Uhr


Inszenierung:
Harald Demmer

Bühnenbild:
Oliver Kostecka


Kostüme:
Monika Seidl

 

Mit

Natalie Forester

Stephanie Theiß

Jean Paul Baeck

Jonas Baeck

Richard Erben

Martin Molitor

Frank Voß

Helmut Zierl

 

 

 

 



 

 


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