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ALTES SCHAUSPIELHAUS

Der Kaufmann von Stuttgart

Uraufführung - Schauspiel von Joshua Sobol

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Württemberg im 18. Jahrhundert: Bereits als kaiserlicher Feldmarschall lernt Karl Alexander den Finanzmakler Joseph Süß Oppenheimer kennen. Von dem ehrgeizigen Freidenker, der an einflussreicher Position das Land reformieren möchte, ist er nachhaltig beeindruckt. So holt der Katholik Karl Alexander gleich nach seinem Amtsantritt als Herzog von Württemberg den Juden Süß Oppenheimer in das protestantische Stuttgart, um diesen redegewandten und brillanten Mann für die Umsetzung seiner Reformbestrebungen an seiner Seite zu wissen. Eine Entscheidung, die nicht nur bei den Ständeabgeordneten auf Ablehnung trifft.

Mit einem modernen Steuersystem, das die höheren Stände mehr belastet als die Lohnempfänger, aber auch mit seiner intellektuellen Überheblichkeit und seinem eigenmächtigen Handeln macht sich Oppenheimer eine große Zahl gefährlicher Feinde ...

Politik, Geld, Macht: Am Beispiel des jüdischen Bankiers Joseph Süß Oppenheimer zeigt Joshua Sobol das Porträt eines Mannes auf, der seiner Zeit geistig voraus war und Fortschrittliches für das Land hätte bewirken können, dessen Herkunft jedoch Vorwand für seinen Sturz war. Von seinen Feinden gejagt, über die Jahrhunderte verfemt, wird ein Stuttgarter Politiker rehabilitiert.

 

Pressestimmen:

Viel Applaus im Alten Schauspielhaus - die Zuschauer der Uraufführung erleben viele nachdenkliche Momente.“ (dpa)


Drastische Bilder setzt Regisseur Manfred Langner in seiner Uraufführung von Joshua Sobols „Der Kaufmann von Stuttgart“ an den Schauspielbühnen Stuttgart sparsam, aber wirkungsvoll... Das neue Stück des Theaterprovokateurs Sobol besticht durch Tiefe.“ (Die deutsche Bühne).


„Klar und deutlich laufen die Szenen von Manfred Langners Inszenierung ab. Süß ist in Sobols Stück ein souveräner Freidenker...  Sehr einleuchtend erklärt das Stück die politisch-gesellschaftliche Situation im Württemberg des frühen achtzehnten Jahrhunderts.“ (Stuttgarter Zeitung).
 
„Erfreulich spannend gerät der Uraufführungsabend... dichte Bilder aus einem Württemberg des 18. Jahrhundert, das von pietistischen Eiferern, raffgierigen Ständen und absolutistischer Willkür beherrscht wird... Sehr überzeugend porträtiert Tilmar Kuhn seinen Oppenheimer: Er gibt ihn als schillernden Einzelgänger, dessen kühlem Charme Frauen reihenweise erliegen, als Visionär, besessen von dem bedingungslosen Willen, dem Land den Weg in eine gerechte Gesellschaft zu weisen... Allein dieser feinen darstellerischen Leistung wegen lohnt ein Besuch der Aufführung.“ (Stuttgarter Nachrichten)
 

"...grandioser Oppenheimer." (Bietigheimer Ztg.)


2. Mai bis 8. Juni 2013
im Alten Schauspielhaus

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02.05. bis 08.06.2013
ALTES SCHAUSPIELHAUS


Karten/TermineKarten / Termine
Presse

    

Weitere Infos zum Stück:

 

Pause: 21.15 Uhr

Ende: 22.25 Uhr

   

Inszenierung
Manfred Langner

Musikalische Leitung
Heike Rügert

Choreographie
Carmen Voigt

Bühne
Beate Zoff

Kostüme
Uschi Haug

 

Mit


Sarah Härtling

Kim Zarah Langner

Amelie Sturm

Lisenka Marija Sedlacek

Markus Gehrlein

Michael Hiller

Serdar Ilbuga

Volker Jeck

Tilmar Kuhn

Reinhart von Stolzmann

Christian Sunkel

Aki Tougiannidis

Jens Woggon

 

 

Musiker (Trio Meschugge):


Heike Rügert (Klarinette)

Felix Nimmrichter (Gitarre)

Rainer Vogeley (Kontrabass / Akkordeon)

 

 

 


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