ALTES SCHAUSPIELHAUS

Blutgeld - Adenauers Weg

Schauspiel von Joshua Sobol  - Uraufführung -
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Am 12. Mai 1965 vereinbarten Israel und die BRD die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Zum 50. Jahrestag dieses Ereignisses planen Angela, eine deutsche Dokumentarfilmerin, und der in Deutschland lebende israelische Kameramann Liam einen Beitrag über das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel. Im Mittelpunkt steht dabei auch das erste persönliche Treffen zwischen dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem israelischen Ministerpräsidenten David Ben Gurion am 14. März 1960 im Hotel Waldorf Astoria in New York.

Als Liam seinen Großeltern in Israel von seinem neuesten Projekt in Deutschland berichtet, erfährt er, welch hohe Emotionalität dieses Thema noch heute birgt. Dora und Nahum sind Zeitzeugen der historischen Ereignisse, und sie lebten und erlebten den Konflikt der schwierigen Annäherung beider Länder am eigenen Leib im jungen Staat Israel: Dora als Stenotypistin Ben Gurions und Nahum als damaliger Vorsitzender der sozialistischen Oppositionspartei des Ministerpräsidenten. Und sie wissen mehr, als Liam ahnen konnte ...

Noch heute werden die Beziehungen beider Staaten als ‚besonders‘ eingestuft, damals, wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, schien es undenkbar: eine Wiederannäherung zwischen Deutschland und Israel. Die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit sprachen dagegen, doch zwei Staatsmänner und Diplomaten setzten sich trotz aller Widerstände in beiden Ländern vehement für diese Utopie ein: Ben Gurion und Konrad Adenauer. Joshua Sobol beleuchtet in seinem neuen Stück, das er als Auftragswerk für die Schauspielbühnen in Stuttgart und das Cameri Theater in Tel Aviv/Israel geschrieben hat, diesen schwierigen Prozess der deutsch-israelischen Beziehung.

Eine Koproduktion mit dem Cameri Theater, Tel Aviv


Pressestimmen:

"Joshua Sobol beschreibt mit seinem geschichtlichen Schauspiel im Alten Schauspielhaus Stuttgart, wie heikel die Annäherung Deutschlands an Israel war. (...)  eine sehr gelungene Inszenierung mit flotten Dialogen (...) Unter Ulf Dietrichs Regie zeigt sich, dass Politik auf der Bühne kein bisschen langweilig sein muss, auch nicht in der Retrospektive." (Bietigheimer Ztg.)

"Bei der Premiere gab es großen Beifall für den angereisten Autor und die vorzüglichen Hauptdarsteller." (KULTUR)

"Exzellente schauspielerische Leistungen vollbringen die nicht nur in der äußeren Erscheinung ihren Vorbildern gleichenden Peter Kempkes als Ben Gurion und Ernst Wilhelm Lenik als Adenauer. Ein eindrucksvolles menschliches und darstellerisches Profil gewinnen Johanna Hanke als Dora und Pavel Fieber als Nachum." (Fränkische Nachrichten)


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23. September bis 29. Oktober 2016
im Alten Schauspielhaus
täglich außer sonntags um 20 Uhr

 

 

 


 

 

23.09. bis 29.10.2016
ALTES SCHAUSPIELHAUS


Karten/TermineKarten / Termine
Presse

Weitere Infos zum Stück:

Pause: 21.05 Uhr
Ende: 22.30 Uhr

   

Inszenierung
Ulf Dietrich

Bühne
Jan Karlsson und Ulf Dietrich

Kostüme
Petra Kupfernagel

 

Sprach-Coach
Avi Palvari

 

 

 

Mit

Johanna Hanke

Kim Zarah Langner

Pavel Fieber

Daniel Fieber

Peter Kempkes

Ernst Wilhelm Lenik

Aki Tougiannidis

Jan Uplegger

Chris Urwyler

Volker Weidlich



 




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