InhaltsübersichtKontakt LoginRSS-Feeds
 

 
ALTES SCHAUSPIELHAUS

Vater

Schauspiel von Florian Zeller

> Zum Trailer

André ist achtzig Jahre alt und lebt allein in seiner geliebten Pariser Wohnung. Hin und wieder kommt seine älteste Tochter Anna vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Mehr nicht. Und mehr ist nach seiner Ansicht auch nicht notwendig, denn er kann noch sehr gut selbständig leben. Weshalb Anna ihm Betreuerinnen in die Wohnung bringt, kann er sich nicht erklären, zumal diese immer die gleiche Eigenschaft haben: sie klauen Gegenstände, mit Vorliebe seine Uhr, und das, obwohl er sie vor ihnen zu verstecken sucht. Und da er Diebstahl nicht dulden kann, schon gar nicht in seiner Wohnung, müssen diese Frauen gehen.

Anna ist allmählich nicht nur müde, ihrem Vater ständig neues Pflegepersonal zu organisieren, sie ist auch ziemlich verzweifelt, denn sie wird in Kürze zusammen mit ihrem Freund nach London gehen und möchte ihren Vater in Paris gut versorgt wissen. Ihre Hoffnung setzt sie nun in die junge Laura, die André offensichtlich sympathisch findet, denn er sprüht nur so vor Witz und Eloquenz, als er sie kennen lernt. Am nächsten Morgen aber kann er sich nicht mehr erinnern, wer sie ist und was sie in der Wohnung, die ihm auch verändert erscheint, macht ... 

Der französische Dramatiker und preisgekrönte Romancier Florian Zeller hat mit seinem Schauspiel „Vater“ die berührende Geschichte eines alten Mannes, der an Alzheimer erkrankt ist, auf die Bühne gebracht. Konsequent aus der Sicht des Vaters beschrieben, erlebt der Zuschauer zusammen mit André, wie es ist, in eine Welt zu geraten, in der sich ständig alles verändert. „Vater“ wurde 2014 als bestes Stück mit dem Prix Molière ausgezeichnet.

Die Rolle des André spielt Publikumsliebling Ernst Wilhelm Lenik, der zurzeit in der laufenden Produktion „Blutgeld“ als Konrad Adenauer Erfolge feiert. Peter Striebeck, der ursprünglich für die Titelrolle vorgesehen war, hatte die Rolle kurzfristig aus persönlichen Gründen zurückgegeben.   

 

Pressestimmen:


„…ein intim packendes Drama über Demenz.“ (StZ)

„Ernst Wilhelm Lenik vermag als André all die Facetten seiner heimtückischen Erkrankung glaubhaft zum Vorschein zu bringen: Starrsinn und Uneinsichtigkeit, emotionale Schwankungen, das verzweiflungskomische Bemühen, den Schein der Autonomie wider die offensichtliche Hilflosigkeit zu wahren; Melancholie, Angst und Humor." (Esslinger Ztg.)

„Eine realistische Bestandsaufnahme. (…) Lenik (…) meisterte diese Herkulesarbeit hervorragend, verlieh seinem alternden, immer mehr der Demenz anheimfallenden Vater sehr glaubwürdige, nachvollziehbare Konturen.“ (Ludwigb. Kreisztg.)


> Zum Trailer                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

4. November bis 10. Dezember 2016

im Alten Schauspielhaus
täglich außer sonntags um 20 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Euro-Studio Landgraf







 

 

4.11. bis 10.12.2016
ALTES SCHAUSPIELHAUS


Karten/TermineKarten / Termine
Presse

Weitere Infos zum Stück:

Pause: 20.55 UHr
Ende: 21:45 Uhr


Inszenierung:

Rüdiger Hentzschel

Ausstattung:
Marcus Ganser

Mit

Irene Christ

Ernst Wilhelm Lenik

Deborah Müller

Maja Müller

Dieter Bach

Marius Hubel


« Stücke im Alten Schauspielhaus
Link zum Ticket-Onlineshop der Schauspielbühnen in Stuttgart

ONLINE TICKETS
zum Online-Ticketverkauf