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ALTES SCHAUSPIELHAUS

Reine Hysterie

Schauspiel von Terry Johnson

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September 1939. London. Hier lebt der weltberühmte Psychoanalytiker Sigmund Freud seit ein paar Monaten mit seiner Tochter Anna im Exil. Sein Gesundheitszustand ist kritisch, Gedanken an den Tod und unerträgliche Schmerzen plagen den greisen Mann. Schmerzen, die nur mit Morphium abgemildert werden können, was ihn zeitweise in rauschähnliche Zustände versetzt.

Eines Abends lernt Freud eine junge Frau namens Jessica kennen, die sich Zutritt zu seiner Wohnung verschafft und ihn nötigt, sie als Patientin anzunehmen. Freud hat weder Kraft noch Zeit, eine langwierige Analyse zu beginnen, zumal er seinen Arzt Yahuda und den Künstler Salvador Dalí erwartet. Doch vehement bedrängt, bleibt ihm schließlich nichts anderes übrig, als der jungen Frau nachzugeben. Bald wird deutlich, dass es Jessica nicht um ihre eigene Analyse geht, sondern um die eines Jahre zurückliegenden Falles einer ehemaligen Patientin Freuds. Das Verhalten Jessicas wird immer bedrohlicher und grotesker. Und Freud hat größte Mühe, seinem Arzt die Anwesenheit von Jessica plausibel zu machen. Dalí hingegen, ebenso wie Freud Erforscher des Unterbewusstseins, gefällt die Anwesenheit einer nackten Frau im Kleiderschrank ...

Realitätsverlust, Morphiumrausch oder etwa nur die Folgen eines heiteren Theaterbesuchs im Londoner Westend? Wie eine Farce beginnt das Stück, das auf einer wahren Begegnung basiert: Kurz vor dem Tod wurde Freud in seinem Londoner Exil erneut mit seinen längst von ihm revidierten Hysterie-Theorien konfrontiert. Der britische Dramatiker Terry Johnson verbindet in seiner Fallanalyse überschäumende Situationskomik mit einem tiefen Blick in die Abgründe des menschlichen Unterbewusstseins. Dafür wurde „Reine Hysterie“ 1993 in London als beste Komödie des Jahres ausgezeichnet. 

Pressestimmen:

"...in seiner Vielschichtigkeit (...) gute Unterhaltungskunst - komisch, ernst und verrückt zugleich. (...) ... eine sehenswerte Inszenierung. Da ist vor allem der großartige Ernst Wilhelm Lenik... (...) Tina Eberhardt (...) beherrscht die ganze Klaviatur der Emotionen: voller Inbrunst tobend als verzweifelte Rächerin und mit nüchternem Kalkül als entschlossene Verführerin." Esslinger Ztg.

"...Wilhelm Lenik als Sigmund Freud (...) erntet bisweilen hysterisches Lachen im Publikum. (...) Slapstick und wirre Bilder, die das Darstellerquartett wie die Ausstatterin Beate Zoff unter Manfred Langners Regie auf Amüsanteste auskosten. (...) In den besten Passagen verbindet der Text philosophisch-religiöse Sentenzen mit banaler Bedeutung." (Bietigheimer Ztg.)

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30. Oktober bis 5. Dezember 2015
im Alten Schauspielhaus







 

 

30.10. bis 05.12.2015
ALTES SCHAUSPIELHAUS


Karten/TermineKarten / Termine
Presse

Weitere Infos zum Stück:

Pause: 21.15 Uhr
Ende: 22.15 Uhr


   

Inszenierung:
Manfred Langner


Ausstattung:
Beate Zoff


Mit

Tina Eberhardt

Volker Jeck

Ernst Wilhelm Lenik

Gideon Rapp

 

 


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