Jeanne und Maxime sind seit einigen Jahren verheiratet – recht glücklich eigentlich, aber den einen oder anderen Seitensprung hat es doch gegeben. An diesem Tag fordert Jeanne eine Bestandsaufnahme: Wie viele genau waren es? Auf immerhin zwölf bringt es ihr Ehemann – kurze, unverbindliche Liebeleien angeblich, die keinerlei Bedeutung für ihn besaßen. Jeanne selbst hatte nur eine einzige Affäre, die sich jedoch über mehrere Monate hinzog und somit – zumindest nach Maximes Auffassung – bei weitem gewichtiger war als seine eigenen belanglosen One-Night-Stands.
Maxime ist daher alarmiert: Wer ist dieser geheimnisvolle Liebhaber? Doch Jeanne ist nicht bereit, den Namen preiszugeben, und treibt Maxime damit fast in den Wahnsinn. War es am Ende sein bester Freund Claude, mit dem Jeanne regelmäßig Tennis spielt? Bei einem gemeinsamen Mittagessen wird der arme Claude gehörig in die Mangel genommen. Was bleibt nach diesem Nachmittag noch übrig von Maximes Freundschaft zu Claude – und von seiner Ehe?

Ein Mann, eine Frau und ihr (potenzieller) Liebhaber – das Konzept scheint altbekannt. Doch Eric Assous (dessen Komödie „Achterbahn“ bereits im vergangenen Jahr das Publikum begeisterte) bürstet die Geschichte gehörig gegen den Strich und schrieb eine bittersüße Tragikomödie über Liebe, Lügen und Eifersucht, die mit ihren feinen Charakterzeichnungen, humorvollen Dialogen und überraschenden Wendungen Unterhaltung auf hohem Niveau garantiert.

Pressestimmen:
"Christian H. Voss hat das Stück kurzweilig und präzise inszeniert." StZ

"Der Regisseur beweist ein Händchen für leise, pointierte Komik. Ein Glücksfall sind Alexandra Kamp und Simon Licht, ein Darsteller-Duo der Extraklasse, das mit seiner Präsenz den Abend zum Genuss macht. Am Ende dieses sehenswerten tragikomischen Ehegemetzels wünscht man sich, die Schauspieler öfter gemeinsam auf der Bühne zu sehen." StN

"... bestes französisches Boulevardtheater von gehobenem Niveau." Ludwigsb. Kreisztg.

"Der Zuschauer wird Zeuge einer ehelichen Bestandsaufnahme, in der ein herrlich chauvinistischer Simon Licht seiner Frau Jeanne (Alexandra Kamp) erklärt, warum ihr einziger Seitensprung so viel schlimmer sein soll, als die eigenen zwölf Affären. (...) kurzweilig und mit charmantem Schluss." PRINZ

"Flottes Ping-Pong-Spiel mit gedanklichem Tiefgang" Fränkische Nachrichten

  1. Januar bis 06. März 2011
Besetzung