Eigentlich wollte Lilly Pfeiffer wie jeden Abend die Räume des Privatbüros von Richard Marschall reinigen, doch da findet die Putzfrau plötzlich die Leiche ihres Chefs. Als wäre das nicht schon Aufregung genug, liegt die Leiche plötzlich an einem anderen Ort und ist, kurz bevor Polizist Göderle eintrifft, ganz verschwunden. Om dr älles, das gibt Ärger, denn Göderle hat seinen Chef, Kommissar Eberhard Becker, aktiviert, trotz einem geradezu „saumäßiga Hexaschuss“ an den Tatort zu kommen. Aber Beckers Unmut über die fehlende Leiche wird noch gesteigert, als er in Lilly Pfeiffer das Bäsle seiner Frau erkennen muss, das ihn fortan, ungeachtet seiner Stellung und Funktion, duzt, ihm unentwegt in seine Arbeit hineinquatscht und glaubt, dass er ohne tatkräftige Unterstützung den Fall nicht lösen kann. Zom Nomschnappa!
Doch Lilly hat tatsächlich einiges zu berichten, denn als Putzfrau und zudem Ehefrau des frisch gekündigten Hausmeisters weiß und sieht sie alles, was im Haus und in den Büros vor sich geht, und so stehen bald einige Namen auf der Liste der Verdächtigen. Dann passieren weitere seltsame Dinge, und Lilly und Eberhard haben im wahrsten Sinne des Wortes auf einmal „a Mordsg´schäft“ ...

„Aber wenne s Ihne doch sag, der war do ...“: In der Komödie von Jack Popplewell um einen verschwundenen Leichnam, die die Schauspielerin und Autorin Monika Hirschle ins Schwäbische übertragen hat, agiert eine Hobbydetektivin in bester Miss-Marple-Manier: selbstbewusst, unbeirrbar, gewitzt und zum Leidwesen des ermittelnden Kommissars. Nicht nur ein Spaß für Krimiliebhaber. Spannung inklusive!

Pressestimmen:
"Es ist eine Paraderolle für Hirschle, die so frech und erfrischend vorlaut die üblliche Komödienseligkeit aufmischt... In der Komödie im Marquardt wird man bestens unterhalten." StZ

"Wie kochende Lava aus einem ständig unter Hochdruck stehenden Vulkan fließen der Putzfrau Lilly Pfeiffer ihre in deftiges Schwäbisch verpackten Überlegungen von der Zunge, wer ihren Chef ermordet haben könnte. (...) Hirschle und Adae sind ein furios aufspielendes Komödianten-Duo, dessen mit brachialer schwäbsicher Eloquenz ausgetragene Rededuelle großes Vergnügen bereiten." StN

"Vortreffliche Unterhaltung: (...) Stroebele inszeniert mit gutem Timing und effektsicher. Lilly, die Quasselstrippe, der Quirl, die Nervensäge, die Schwertgosch, das soziale Gewissen, schwingt sich zur Ermittlungsführerin auf..." Eßlinger Ztg.

"Der Zuschauer erlebt einen kurzweiligen und spannenden Abend. Monika Hirschle spielt die Titelrolle der vorlauten Putzfrau Lilly so beseelt, als sei diese ein Stück von ihr selbst." Ludwigsb. Kztg.

  1. November 2010 bis 09. Januar 2011
Besetzung