Charlie Babbitt, ein karrierebewusster, ichbezogener Yuppie aus Los Angeles, erlebt nach dem Tod seines Vaters eine böse Überraschung: Sein gesamtes Vermögen geht an einen mysteriösen, anonymen Erben in einer Klinik. Charlie versucht, der Sache auf den Grund zu gehen, und begegnet so Raymond, seinem autistischen älteren Bruder, von dessen Existenz er bislang nichts ahnte.
In der Hoffnung, doch noch an das Geld zu gelangen, entführt der skrupellose Charlie seinen Bruder kurzerhand aus dem Heim. Doch die lange Autofahrt von Cincinnati nach Los Angeles steht unter keinem guten Stern, denn Charlie geht die kauzige Art seines Bruders bald auf die Nerven. Doch spätestens als Charlie merkt, dass Raymond über ein phänomenales Gedächtnis verfügt, beginnt er seinen Bruder mit anderen Augen zu sehen und entdeckt allmählich einen liebenswerten, einzigartigen Menschen in ihm. Langsam kommen sich die beiden näher, und der abenteuerliche Road-Trip wird zur lebensverändernden Erfahrung ...

Aus dem Drehbuch des gleichnamigen Films von 1988, in dem Dustin Hoffman und Tom Cruise die Hauptrollen spielten, schuf Dan Gordon ein kongeniales Theaterstück, das anrührend und witzig von der behutsamen Annäherung zweier ungleicher Menschen erzählt, das den Zuschauern das Thema Autismus näher bringt – und das vor allem großartige Unterhaltung bietet.

Die Rolle des Charlie spielt Rufus Beck, der u.a. durch Kinofilme wie „Der bewegte Mann“ und „Kleine Haie“ bekannt wurde. Er ist auch auf großen deutschen Bühnen wie den Münchner Kammerspielen und dem Berliner Ensemble zu Hause und spricht zudem die „Harry Potter“- Hörbücher.

Produced by special arrangement with MGM ON STAGE, Darcie Denkert and Dean Stolber

Pressestimmen:
"Ein stimmiger, auch bewegender Abend, weil die Regie viel Gefühl zulässt, aber auf falsches Pathos verzichtet. Ein Saisonauftakt, der Lust auf mehr macht." StZ

"Die Inszenierung von Manfred Langner ist ein grandioser, temporeicher Erfolg. Abwechslungsreich, voller Leben und mit vielen Überraschungen vergehen zwei Stunden Aufführung wie im Flug. Trotz vieler lustiger Momente wird hier eine psychische Krankheit nicht zur Schau gestellt, eher werden die Potenziale ausgelotet." StN

"Wagnis geglückt: Stuttgarts Bühnenfassung des Hollywood-Films ist vom Premierenpublikum mit viel Applaus bedacht worden. Das Stück funktioniert auch auf der Bühne." dpa

"Die Inszenierung von Manfred Langner überzeugt auf der ganzen Linie - Klassleistung der Schauspieler." LbKztg.

"Brillante Darsteller. (...) Eine absolut sehenwerte Entwicklungsgeschichte." Esslinger Ztg.

"Eine Reihe glückseliger Theatermomente. Aufbrausender Applaus für den Gast Rufus Beck, vor allem jedoch für den aberwitzigen Raymond von Karl Walter Sprungala." Bietigh. Ztg.

  1. September bis 30. Oktober 2010
Besetzung