Das Leben ist wirklich nicht einfach, wenn man Hermann Böckle heißt, Taxifahrer in Stuttgart ist und mit Marianne im Stuttgarter Osten glücklich verheiratet lebt. Warum? Weil eben dieser Hermann Böckle im Westteil der Stadt auch glücklich verheiratet ist, hier aber mit Eva. Ha so ebbes! Und beide Ehefrauen wissen natürlich nichts voneinander, dank des minutiös ausgetüftelten Stundenplans von Hermann. Älles bloß a Frog‘ von dr Organisation! Diese gerät jedoch eines schönen Tages kräftig durcheinander, als Hermann einen kleinen Unfall hat: Sein unfreiwilliger Aufenthalt auf der Polizeiwache und im Krankenhaus lässt beide Ehefrauen ob seines Nichterscheinens nervös werden und die Polizei anrufen, die auch prompt in Gestalt von zwei harmlosen Polizeiinspektoren erscheint - im Osten und im Westen der Stadt.
Als Hermann wieder auftaucht, könnte das Leben für ihn seinen gewohnten Gang nehmen, doch hat er dummerweise auf der Polizeiwache seine Adresse im Osten, im Krankenhaus jedoch die aus dem Westen angegeben, was jetzt Fragen aufwirft. Nun heißt es lügen, was das Zeug hält, und sein Freund und Nachbar Karle Schwätzer steht Hermann dabei hilfreich zur Seite ...

Das Publikum dazu zu bringen, Tränen vor Lachen über einen Bigamisten zu vergießen - das schafft nur Altmeister Ray Cooney, der seit Jahren einer der erfolgreichsten Komödienautoren unserer Zeit ist.
Mit akribischer, geradezu mathematischer Genauigkeit kann Cooney absurd erscheinende, aber mit zwingender Logik ablaufende bürgerliche Katastrophen konstruieren, die in rasendem Tempo über die Bühne jagen und die Protagonisten von einer Unbill, von einer Notlüge in die nächste treiben. Komisch, turbulent und atemberaubend.

Pressestimmen:
"Eine Farce steht und fällt mit der Komik der Situationen und der Schnelligkeit der Dialoge. Über beides verfügt 'Doppelt g'moppelt' ". StZ

"Das hat schwäbisch-bodenständigen Witz". StN

"Herrliche schwäbische Farce. (...) Das Ensemble setzt seine Pointen mit liebenswerter Leichtigkeit." Eßlinger Ztg.

"Ein gelungenes Lustspiel... Eine Komödie, die an Turbulenzen und Verwirrungen nicht zu überbieten ist." Ludwigsb. Kreisztg.

  1. November 2011 bis 15. Januar 2012
Besetzung