Markus hat Konfirmation, und so versammeln sich Eltern, die Verwandten und Nachbarn, um zusammen mit ihm den Ehrentag zu feiern: seine Mutter Jutta, die von morgens bis abends Flädlesupp‘ und Spätzle und andere Köstlichkeiten gekocht hat und nun sehen will, dass Markus und die Gäste auch „feschte esset“, sein Vater Frank, der nur allzu gern den gemütlichen Teil des Abends eröffnen würde - „Proscht - uff onser Konfirmändle!“ - , seine Tante Anna, die Nachbarn Birgit und Thorsten und das Bäsle Michaela, das aufgrund ehelicher Probleme und zur Freude von Onkel Willi solo erschienen ist.
Alle haben sich sehr viel zu erzählen, weil das letzte Familienfest schon lange her und zwischenzeitlich so viel passiert ist. Und deshalb essen und trinken und schwätzen und streiten die Erwachsenen am Ehrentag von Markus – nur Markus, der eigentlich im Mittelpunkt des Festes stehen sollte, findet kaum Beachtung, hat kaum etwas zu lachen und – „Schweig, Bub!“ – schon gar nichts zu sagen ...

Ein Familienfest, die lieben Verwandten, das große Fressen und ein Konfirmand, der zum Schweigen verurteilt ist: Aus diesen Zutaten ist das Paradestück von Fitzgerald Kusz zusammengesetzt, das seit Erscheinen Mitte der Siebziger Jahre nicht mehr aus der deutschen Komödienliteratur wegzudenken ist und Erfolg über Erfolg feiert - ein Klassiker des modernen Volkstheaters!

Pressestimmen:
"Gelacht wird in den Zuschauerreihen herzhaft..." (StN)

"...das Publikum lacht im Dreißig-Sekunden-Takt, denn die Pointen sind gekonnt gesetzt." (StZ)

"Das Publikum ist amüsiert: Grölendes Gelächter. Solche Familienfeste kennt jeder... (...) Regisseur Ulf Dietrich hat mit seinem quirligen achtköpfigen Schauspielerteam einen lustigen Abend auf die Bühne gebracht." (Eßlinger Ztg.)

"Das Ensemble wechselt zwischen komödiantischem Spiel mit Slapstickeinlagen und bitterem Naturalismus hin und her. (...) Ganz schön gewagt für ein Haus wie die Komödie im Marquardt. Mehr davon!" (Bietigh. Ztg.)

  1. März bis 06. Mai 2012
Besetzung