„Endlich alloi!“ jubeln Leni und Georg Schaffer, als mit Benjamin der letzte ihrer drei Söhne das elterliche Haus verlässt, um in einer anderen Stadt sein Studium zu beginnen. Nun wollen sie endlich ihr eigenes Leben wieder aufnehmen und alles nachholen, was sie in den letzten dreißig Jahren versäumt haben. Doch die Freude über die neue Zweisamkeit währt nur kurz, denn einer nach dem anderen kommen die Söhne wieder ins vertraute Nest zurück: zuerst Michael, der Älteste, der seinen Job als Mathematiker gekündigt hat, danach Florian, der von seiner Frau vor die Tür gesetzt wurde, und schließlich Benjamin, den die pure Bequemlichkeit zurücktreibt. Des derf doch net wohr sei!
Als dann auch noch die quirlige Jessi, Benjamins Freundin, erscheint und um Unterkunft bittet, ist im Hause Schaffer mehr los als je zuvor. Streit, Lärm und Unordnung machen Leni und Georg das Leben schwer, und bald liegen die Nerven blank. Jetzt langt’s! Georg beschließt, ein für alle Mal durchzugreifen, doch das ist leichter gesagt als getan ...

Eine witzige, ironische Komödie um Generationenkonflikte – mitten aus dem Leben gegriffen und mit hohem Wiedererkennungswert für Väter, Mütter, Söhne und Töchter.

Der Kalifornier Lawrence Roman, bekannt durch Stücke wie „Under the Yum-Yum Tree“ („Ein Ehemann zur Ansicht“), ließ seine Geschichte ursprünglich in Los Angeles spielen. Die schwäbische Fassung von Stefanie Stroebele verlegt die Handlung nach Stuttgart – denn hier wie dort gilt die Erkenntnis: Au Eldern hen a oigens Läba!

Pressestimmen:
"Der Kamin ist angeworfen, das Viertele eingeschenkt, und das sonst so ernst diskutierte Thema Sex im Alter wird zu einer humorvollen Slapsticknummer, weil das ein oder andere Zipperlein die ganz große Leidenschaft verhindert. (...) ... eine kurzweilige schwäbische Boulevardkomödie um ein gesellschaftsrelevantes Thema: die Beziehung zwischen Eltern und Kindern." (StZ)

"Mit größter Empathie beobachtet das Publikum die Entwicklung der Figur von Mutter Leni. Monika Hirschle trägt die Rolle mit großem komödiantischem Talent. (...) ... - die Stuttgarterin zieht alle Register einer Volksschauspielerin." (StN)

"Joerg Adae und Monika Hirschle zeigen, wie gute Boulevardschauspielerei gehen kann. Ob slapstickartige Einlagen, (...) ob Running Gag oder Sprachwitz, die beiden machen Vergnügen." (Ludwigb. Kreisztg.)

  1. November 2012 bis 13. Januar 2013
Besetzung