Wie in aller Welt soll man eine Persönlichkeit wie Romy Schneider verkörpern? Genau diese Frage stellt sich Lena, eine junge Schauspielerin und Star einer Fernseh-Soap, die das Angebot erhält, Romy Schneider in einer Fernsehverfilmung darzustellen. Euphorisch nimmt sie das Angebot an und befasst sich intensiv mit dem Leben von Romy. Doch als die Dreharbeiten beginnen, erlebt Lena eine herbe Enttäuschung: Der Regisseur will in „Schicksalsjahre einer Schauspielerin“ eine eher banale Sicht auf den Filmstar verwirklichen, die ihrer Auffassung von der wahren Romy gänzlich widerspricht. Lena revoltiert wie einst Romy Schneider selbst. War sie zunächst die folgsame junge Nachwuchsschauspielerin, so verwandelt sie sich – auch mit Hilfe ihres französischen Filmpartners – nun in eine kämpferische junge Frau.

Ein neuer Regisseur wird engagiert, um das Projekt zu retten, aber Lena hat sich bereits entschlossen, ihrem Filmpartner nach Paris zu folgen ...

Eine junge Schauspielerin auf den Spuren von Romy Schneider erlebt die gleichen Mechanismen des Filmgeschäfts wie Romy selbst. Lenas Leben entwickelt sich immer mehr zu Romys eigener Geschichte.

In Deutschland die ewige Sissi – in Frankreich die Grande Dame des Films: Romy Schneider wird noch heute sehr unterschiedlich bewertet. Das Schauspiel geht diesem von Romy Schneider gelebten inneren und äußeren Konflikt aus der zeitlichen Distanz und mit dem Blick von heute nach.

Pressestimmen:
"...ein sehenswertes Stück. (...) Der Kampf um ein Leben außerhalb des Starrummels, gegen Neider, Profiteure und Bevormundung, böse Schicksalsschläge - alles, was Romy Schneider widerfuhr, erlebt auch diese Lena Starke. Der Abend gelingt vor allem, weil Sophie Lochmann eine überragende Partie bietet, irgendwo Romy und dann doch wieder nicht." (Ludwigsburger Kreisztg.)

"Schön, klar und wunderbar monumental ist (...) die Ausstattung von Martina Lebert. (...) Bodenlange Vorhänge dienen als riesige Projektionsfläche für die ästhetischen Videos. (...) Vom Premierenpublikum gab es viel Beifall."(Eßlinger Ztg.)

  1. Juni bis 18. Juli 2015
Besetzung