Bei einem geselligen Abend vor einer Feuerzangenbowle schwelgt die angeheiterte Herrenrunde in Erinnerungen an die gute alte Schulzeit. Nur einer kann nicht mitreden: der Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer kennt weder Pauker noch Pennälerstreiche, denn er wurde von einem Privatlehrer unterrichtet. So entsteht eine wahre „Schnapsidee“: Pfeiffer soll das Versäumte nachholen und in dem kleinen Provinznest Babenberg inkognito die Schulbank drücken. Gesagt, getan: der mondäne junge Erfolgsautor verwandelt sich in den schlaksigen Oberprimaner Hans Pfeiffer – „mit drei f“.
Er wird „Schöler“ von Professor Crey und kommt in den Genuss von dessen selbstgemachtem Heidelbeerwein („Jäder nor einen wenzigen Schlock!“), lernt beim Bömmel, was es mit der „Dampfmaschin“ auf sich hat („Da stelle mer uns mal janz dumm …“), bringt den Gesangsunterricht durcheinander („Da singt doch einer unrein!“) und ersinnt mit seinen pubertierenden Klassenkameraden überhaupt Unsinn aller Art. Nicht vorgesehen ist allerdings, dass er sich verliebt – und zwar ausgerechnet in Eva, die hübsche Tochter des Rektors …

Wer kennt ihn nicht, den legendären Film mit Heinz Rühmann, der nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl entstand? Unsere Theateradaption steht dem Filmklassiker in nichts nach. Freuen Sie sich auf die wunderbar altmodische Geschichte um den Pennäler Hans Pfeiffer und seine herrlich verschrobenen Lehrer mit all ihren kleinen und großen Macken, und gehen Sie mit uns auf eine nostalgische Reise in die Vergangenheit.

Pressestimmen:
"Die Pointendichte der Inszenierung von Michael Hiller ist beachtlich, und die Szenen sind klar und knackig inszeniert. (...) ... in der Komödie im Marquardt gelingt ein spannender, amüsanter Abend, vielleicht gerade deshalb, weil man in eine seltsam absurde Vergangenheit schaut." (STZ)

"...ein runder, schöner Abend. Tommaso Cacciapuoti spielt Dr. Johannes Pfeiffer... Heinz Rühmann schwingt leise mit in seinem Spiel, das dabei aber immer heiter eigenständig bleibt. (...) Alle Darsteller stürzen sich mit großer Spielfreude hinein, in die alte Geschichte, und zwischen ihren Auftritten erklingt Musik aus der Schellackzeit." (StN)

"Was fürs Herz, liebevoll ausgestattet. Professor Crey, der 'Schnauz' - hier Aki Tougiannidis - würde sagen: 'Sätzen Se säch!'' Am besten ins Parkett der Komödie im Marquardt." (Bietigheimer Zeitung)

  1. Januar bis 20. März 2016
Besetzung