Der Krieg ist aus. Übermütig und voller Lebensfreude kehren Don Pedro, der Prinz von Aragon, und seine Männer Benedikt und Claudio aus der Schlacht zurück und machen Rast bei Leonato, dem Gouverneur von Messina. Hals über Kopf verliebt sich Claudio in dessen schöne Tochter Hero, und schon bald ist die Hochzeit beschlossene Sache. Unterdessen liefern sich Leonatos scharfzüngige Nichte Beatrice und der spröde Benedikt hitzige Wortgefechte. Beide sind dafür bekannt, dass sie im Umgang mit ihren Mitmenschen kein Blatt vor den Mund nehmen. Und beide hegen eine lange, wenn auch grundlose Abneigung gegeneinander.
Um sich die Zeit bis zur Hochzeit zu verkürzen, beschließt die fröhliche Gesellschaft, die schlagfertige Männerhasserin und den notorischen Frauenverächter ineinander verliebt zu machen. Bald zeigt sich, dass das Unternehmen nicht so aussichtslos ist, wie es zu Anfang scheint. Doch dann ziehen dunkle Wolken am Horizont auf, und die frisch gewonnene Eintracht wird auf eine harte Probe gestellt: Don Pedros Halbbruder, der intrigante Don Juan, versucht, die Hochzeit von Claudio und Hero zu hintertreiben …

Es ist eine der seltener aufgeführten Komödien Shakespeares – und doch eine seiner besten. Ein rasantes Spiel um Liebe und Intrigen, changierend zwischen Heiterkeit und Ernst. Die brillanten Wortgefechte zwischen der schönen Beatrice und dem eingefleischten Junggesellen Benedikt suchen in der Weltliteratur ihresgleichen … Shakespeare at his best – frisch, frech, romantisch, voller Humor und Lebenslust.

Pressestimmen:
"...das Ensemble beweist (...) exzellentes Timing: Lästereien, verbale Dolche und amouröse Idiotie bereiten große Freude. (...) Auch das schmucke Bühnenbild macht Laune: Die Charaktere betreten die Bretter wahlweise über Trampolin oder Rutsche." (StN)

"Mit Schmackes katapultieren sich die drei übermütigen Testosteron-Helden zu harten Beats auf die Bühne. (...) Die Bühne ist ein Hit. (...) Die Stars sind natürlich León Schröder als köstlich schnoddriger Benedikt, die einzige moralische Instanz, und Kim Zarah Langner, die ihre Beatrice mit elektrisierter Frisur sorgfältig durch selbstbewusste Emanzipation und schlummernden Heimchen-Wunsch navigiert." (Eßlinger Ztg.)

"Sprungfidel und hüpfmunter gibt sich die aktuelle Shakespeare-Komödie (...) sie sprüht nur so vor lauter Regieeinfällen. (...) Eine Wonne: Kim Zarah Langner und León Schröder als zankendes Duo. (...) das passende Ensemble für diese quicklebendige Produktion." (Bietigheimer Ztg.)

  1. März bis 23. April 2016
Besetzung