Eine hinreißende Komödie, witzig und intelligent, uraufgeführt vor einer Ewigkeit (vermutlich 1599) und immer noch aktuell! Das schafft nur einer: William Shakespeare.

Der diktatorische Herzog Frederik hat seinen Bruder, den rechtmäßigen Herrscher, vom Hof vertrieben. Der Verbannte flieht mit seinem Gefolge in den idyllischen Ardenner Wald. Zu ihnen stößt der junge Orlando. Er ist auf der Flucht vor seinem Bruder Oliver, der ihn um sein Erbteil betrogen hat.

Orlando ist verliebt in die hübsche Rosalind, doch als die beiden im Wald aufeinandertreffen, erkennt er sie nicht – denn Rosalind, die Tochter des entmachteten Herzogs, wurde ebenfalls verbannt und hat sich auf ihrer Flucht als Mann verkleidet. Als Ganymed beginnt sie nun mit Orlando ein raffiniertes Versteckspiel.

Alles löst sich auf in Shakespeares zauberhaftem Komödienwald: unüberwindbare Standesgrenzen, eindimensionale Liebeskonzepte, starre Geschlechterrollen und sicher geglaubte Identitäten. Wer ist wer und wer liebt wen? Und wie wird das alles enden? Wie es euch gefällt!

Es inszeniert Carl Philip von Maldeghem, von 2002 bis 2009 Intendant an den Schauspielbühnen in Stuttgart. Seit 2009 leitet er das Salzburger Landestheater. Neu aus dem Englischen übertragen, entstand für das Alte Schauspielhaus eine eigene Fassung von Shakespeares Meisterstück.

Pressestimmen:
"Klaue und Gröschel machen das großartig. Wie ersterer mit seinem massigen Körper Melancholie in Energie verwandelt und so gar nicht melancholisch wirkt, sondern jemanden spielt, der nicht nur philosophiert, sondern aktiv in die Handlung eingreift, das ist wirklich sehenswert. Cornelia Gröschel, neue Dresdener Tatortkommissarin im deutschen Fernsehen übrigens, überrascht durch sehr persönliche Töne. Ihr glaubt man, dass sie liebt und aus dieser Liebe heraus Orlando prüft." (Die Deutsche Bühne)

"...radikal entrümpelt, modernisiert und aktualisiert. (...) eine pfiffige Inszenierung (...)" (Ludwigsburger Kreiszeitung)

"... raffinierter Liebes- und Identitätsreigen... (...) Cornelia Gröschel und Marthe Lola Deutschmann (...) sind ein kongeniales Gespann. (...) starke Momente, originelle Sprachspiele und witzige Andeutungen..."
(Eßlinger Zeitung)

Besetzung